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Auftrag und Arbeitsschwerpunkte
- Seelsorge ist der Urauftrag der Kirche. Es geht darum, den
Weg von Jesus Christus zu den Menschen nachzugehen, Menschen
auch heute etwas von seiner liebenden Aufmerksamkeit weiter
zu schenken.
- Krankenhausseelsorge ist demnach ein Angebot von Person zu
Person: auf den anderen zugehen, ein offenes Ohr für ihn/sie
haben, Mut machen und – wenn möglich - Trost geben
sowie für die religiöse Dimension des Lebens aufmerksam
sein.
- Über das Einzelgespräch hinaus lädt die Seelsorge
regelmäßig zur Gottesdienstfeier in der Kapelle
ein (siehe „Gottesdienstzeiten“). Durch die Aus-
und Mitgestaltung von Feiern im Jahreskreis (Haussegnung, Oster-
und Weihnachtszeit, Patronatsfest etc.) wird der kirchliche
Charakter des St.-Marien-Krankenhauses in besonderer Weise
erlebbar.
- Seelsorgliche Begleitung und die Einladung zu den Gebetszeiten
richten sich grundsätzlich an alle PatientInnen – unabhängig
von ihrer Weltanschauung. Dabei gilt die seelsorgliche Schweigepflicht.
Der Seelsorger gehört nicht zum therapeutischen Team -
er ist ein Gesprächspartner, der frei und über die
eigentliche Therapie hinaus in Anspruch genommen werden kann.
- Seelsorge im St.-Marien-Kankenhaus richtet sich auch an die
MitarbeiterInnen. Sie versteht sich als Ansprechpartner für
persönliche Fragen wie auch für dienstliche Anliegen,
bietet regelmäßig Fortbildungen und Einkehrtage
zu religiösen Themen an und wirkt aktiv an der Gestaltung
des kirchlichen Hausprofils mit. Durch Zusammenarbeit mit anderen
Diensten und Arbeitsgruppen trägt sie zur Vernetzung im
Bereich des Caritasverbandes bei unter besonderem Bezug zu
Fragen der Seelsorge und Spiritualität.
- Mit den KrankenhausseelsorgerInnen des Bistums Dresden-Meißen,
den Priestern und LaienmitarbeiterInnen des Dekanates und den
evangelischen KrankenhausseelsorgerInnen der Region ist Herr
Mader durch regelmäßige Treffen in fachlichem Austausch.
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